Woran merke ich, dass ich eine Brille brauche?

Viele Menschen bemerken erst sehr spät, dass sie eine Brille benötigen. Ein regelmäßiger Besuch beim Augenarzt oder Optiker lässt jedoch eventuelle Sehschwächen oder Augenkrankheiten früh und rechtzeitig erkennen. Hierbei kann ein Sehtest schnell für Aufklärung sorgen.

Junge Frau mit runder Brille

Eine Sehverschlechterung wird oft erst spät erkannt, da es sich hierbei um einen langsamen und schleichenden Prozess handelt. Besonders Menschen, die vorher nie eine Brille tragen mussten, realisieren erst nach einer langen Beschwerdezeit, dass sie eine Sehhilfe benötigen. Es gibt jedoch Anzeichen und Symptome, welche auf eine Sehschwäche hindeuten können und woran du erkennst, dass du eine Brille brauchst. Treffen hiervon eins, oder mehrere auf dich zu, empfehlen wir dir einen Sehtest bei einem Optiker oder Augenarzt vorzunehmen. Ab einem Dioptriewert von 0,5 sollte man seine Fehlsichtigkeit mithilfe einer Brille oder Kontaktlinsen ausgleichen. Bis zu einer Stärke von +-1 Dioptrien spricht man dabei von einer leichten Fehlsichtigkeit.

Erste Anzeichen einer Sehverschlechterung

Kopfschmerzen

Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet, sollte einen Arzt aufsuchen, um den Grund hierfür herauszufinden. Oft steckt hinter Kopfschmerzen auch eine Sehschwäche, die sich schnell mit der richtigen Brille korrigieren lässt. Sehbedingte Kopfschmerzen können mit dem permanenten Blick auf digitale Geräte zusammenhängen, denn von Bildschirmen abgegebenes HEV-Licht strengt unsere Augen an und kann sie auf Dauer strapazieren.

Hat man zusätzlich eine Sehschwäche, so versuchen die Augen die fehlerhaften Brechungen auszugleichen. Die Augen können sich nicht entspannen. Solltest du nach dem Lesen oder nach einem längeren Blick auf einen Bildschirm Kopfschmerzen verspüren, solltest du einen Augenarzt aufsuchen.

Natürlich können Kopfschmerzen auch andere Ursachen haben, wie Stress oder ein Flüssigkeitsmangel. Generell empfehlen wir dir, immer ausreichend zu trinken und bei Bildschirmarbeit kurze Pausen einzulegen, um die Augen zu entspannen.

Nackenschmerzen

Vielleicht bemerkst du, dass du bei der Arbeit am PC oder auch beim Fernsehen eine unnatürliche Körperhaltung einnimmst. Du lehnst dich weit vor oder hebst den Kopf, damit du besser sehen kannst. Bei einer idealen Sehstärke dürfte das nicht passieren. Langes Verharren in dieser Haltung verursacht Verspannungen in Nacken und Schultern.

Unscharfes Sehen

Fällt dir vermehrt auf, dass du etwas, was du vor geraumer Zeit noch aus der gleichen Entfernung scharf sehen konntest, nun nicht mehr so gut erkennst? Dieses verschwommene oder unscharfe Sehen lässt sich meist auf eine Kurz- oder Weitsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung zurückführen. Auch Sehprobleme bei der Dämmerung und im Dunkeln sowie Schwierigkeiten beim Lesen können erste Anzeichen dafür sein, dass du eine Brille benötigst.

Natürlich kann es auch eine Reaktion deines Körpers sein, wenn du beispielweise zu schnell aufstehst, oder in einer ungünstigen Schlafposition gelegen hast. Diese Unschärfe sollte sich aber spätestens nach einigen Minuten legen.

Sollte das verschwommene Sehen mit Übelkeit und Schwindel auftreten, kann dies auch auf eine Krankheit wie Diabetes hindeuten.

Hier raten wir dir einen Arzt aufzusuchen, um die Symptome frühzeitig behandeln zu können.

Zusammenkneifen der Augen und Blinzeln

Kneifst du oft die Augen zusammen, um besser sehen zu können? Dies ist ein Anzeichen für eine Fehlsichtigkeit, denn durch das Zusammenkneifen der Augen werden die eintreffenden Lichtstrahlen näher an der Netzhaut gebündelt und ein schärferes Bild entsteht. Häufiges Blinzeln verstärkt diesen Effekt, indem es kurzfristig die Tiefenschärfe verbessert (wie beim Schließen der Blende einer Kamera).

Ein Sehtest beim Optiker sorgt hier schnell für Klarheit.

Trockene Augen

Trockene Augen, gefolgt von einem Brennen und geröteten Augen, können erste Anzeichen für eine Fehlsichtigkeit sein.

Hast du eine Sehschwäche, musst du deine Augen mehr anstrengen, um scharf sehen zu können. Möchtest du beispielsweise deinen Blick auf die Straße oder einen Bildschirm fokussieren, so blinzelst du in der Regel seltener. Die Augenoberfläche wird dann nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit versorgt. Hiervon wird zu wenig produziert und der Tränenfilm verdunstet schnell. Das Aufreißen des Tränenfilms ist die Folge und deine Augen werden trocken.

Generell leiden Frauen häufiger unter trockenen Augen als Männer. Die Ursachen müssen jedoch nicht immer eine Fehlsichtigkeit sein. Oft treten sie auch in Zusammenhang mit anderen Erkrankungen, wie Diabetes oder Neurodermitis auf. Auch Medikamente können die Produktion des Tränenfilms angreifen und die Augen austrocknen. Hier helfen meist schon feuchtigkeitsspendende Augentropfen aus der Apotheke.

Bei genannten Symptomen einen Augenarzt oder Optiker aufsuchen

Ob und wann du deine erste oder eine neue Brille brauchst, kann dein Augenarzt oder Optiker am besten beurteilen. Suche einen von beiden auf, wenn du die obengenannten Anzeichen einer Sehverschlechterung bei dir feststellst.

Bei unseren Partneroptikern kannst du ganz einfach einen Termin für einen kostenlosen Sehtest vereinbaren. Gleichzeitig bekommst du eine ausführliche Beratung, wenn es um den Kauf einer neuen Brille geht.


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