Motorradbrille mit Sehstärke

 

Eine Motorradbrille mit oder ohne Sehstärke schützt vor Wind, UV-Strahlung, aber auch vor gefährlichen Fremdkörpern, die während der Fahrt ins Auge gelangen können. Sie sollte deshalb ein fester Bestandteil jeder Biker-Ausrüstung sein und gut sitzen.

 

Eine Motorradbrille sieht nicht nur stylisch aus, sondern hat auch eine Schutzfunktion. Sitzt sie auf deiner Nase, können dir Wind, Staub, nervige Insekten oder kleine Steinchen nichts anhaben. Für Brillenträger gibt es Motorradbrillen auch mit Sehstärke. So behältst du stets den Durchblick, ohne deine Alltagsbrille den Gefahren der rasanten Fahrt aussetzen zu müssen. Hier erfährst du, was die optimale Bikerbrille ausmacht.

Darum brauchen Biker eine Motorradbrille

Ganz selbstverständlich schützt du beim Biken deinen Kopf und trägst spezielle Motorradkleidung. Auch deine Augen könnten bei einem Unfall in Mitleidenschaft gezogen werden. Manchmal wirbeln Autos, die vor dir fahren, kleine Steinchen oder Glassplitter auf. Geraten die mit rasantem Tempo in deine Augen, entstehen schnell schwere Verletzungen. Aber auch Staub oder kleine Fliegen können den Weg in deine Augen finden. Kneifst du dann reflexartig die Lider zusammen und achtest einen Moment lang nicht auf die Straße, kann auch das richtig gefährlich werden. Außerdem solltest du dich vor der Sonne und dem Fahrtwind schützen, der dir sonst die Tränen in die Augen treibt.

Auch Brillenträger brauchen eine Motorradbrille. Das Alltagsmodell kann viel zu leicht kaputt gehen und sitzt meist nicht fest und ergonomisch genug: Stell dir nur mal vor, du würdest deine Brille unterwegs verlieren! Wer sich mit dem Gedanken an eine Motorradbrille in Sehstärke so gar nicht anfreunden kann, findet im Handel aber auch Helme, die speziell für Brillenträger gefertigt sind.

Diese Kriterien sollten Bikerbrillen erfüllen

Egal, ob mit oder ohne Sehstärke: Motorradbrillen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Die wichtigsten Merkmale, die ein geeignetes Modell auf jeden Fall aufweisen sollte, sind folgende:

  • UV-Schutz
  • Fahrtwind- und Fremdkörperschutz
  • Bruchsicherheit
  • fester Sitz
  • ideale Passform

 

Die Bügel einer Motorradbrille sind in der Regel flach geformt, damit sie angenehm unter den Helm passen. Es gibt auch Modelle, die mit einem Band um den Kopf befestigt werden. Bei den Gläsern hast du die Wahl zwischen unterschiedlichen Tönungen und Veredelungen. Ein Polarisationsfilter sorgt beispielsweise dafür, dass dich Gegenlicht nicht blendet. Vor störenden Reflexionen schützen dich außerdem entspiegelte Gläser. Nach außen hin können sie hingegen verspiegelt sein für einen besonders coolen Look. Bei den Tönungsfarben ist alles möglich, was dir gefällt – Grau, Grün, Braun, Orange oder Blau. Du kannst dir auch eine selbsttönende Motorradbrille zulegen – dann passen sich die Gläser automatisch den Lichtverhältnissen an.

Ist eine Motorradbrille mit Sehstärke sinnvoll?

Als Brillenträger fragst du dich vielleicht, ob du wirklich eine Motorradbrille mit Sehstärke brauchst. Das hängt ganz davon ab, womit du dich am wohlsten fühlst. Wenn du noch keine Motorradausrüstung besitzt, kannst du dir auch einfach einen Spezialhelm kaufen, der über deine Alltagsbrille passt. Manche Bikerbrillen sind sogar so beschaffen, dass du deine eigene Brille hineinklemmen kannst – diese Modelle sind aber relativ groß. Eine weitere Alternative sind Kontaktlinsen. Diese schützen dich allerdings nicht vor dem Fahrtwind, sodass deine Augen trocken oder gereizt werden können. Hier gilt es abzuwägen, welche Variante für dich am angenehmsten ist.

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