Die Sphäre (SPH-Wert) – ein Korrekturwert der Brille

 

Die Sphäre (der SPH-Wert) gibt an wie stark ein Brillenglas gewölbt sein muss um die jeweilige Sehschwäche zu korrigieren. Der Sphärenwert wird in Dioptrien gemessen und erhält zur Korrektur einer Weitsichtigkeit ein positives, zur Korrektur einer Kurzsichtigkeit ein negatives Vorzeichen.

 

Der Sphärenwert gibt an, wie stark die Brechkraft eines Brillenglases sein muss, um eine Fehlsichtigkeit (in diesem Fall Kurz- oder Weitsichtigkeit) zu korrigieren. Im Brillenpass wird die Sphäre (SPH) in Dioptrien angegeben.

Sphäre gleich Auge? Eine Definition

Der Begriff „Sphäre“ kommt von dem altgriechischen Wort für „Kugel“. Somit gleicht eine Sphäre dem Auge, zumindest was die Form betrifft. Allerdings ist die Sphäre in der Optik keine Kugel, sondern beschreibt vielmehr, wie stark die Wölbung eines Brillenglases sein soll und wie diese Wölbung geformt sein muss. Die wichtigste Unterscheidung ist die nach konvex oder konkav:

Was haben die Dioptrien mit der Sphäre zu tun? Die Sphäre im Brillenpass gibt die Brechkraft des Glases an, welche wiederum in Dioptrien gemessen wird.

  • Ein konvex geformtes Glas, eine sogenannte Sammellinse, wird zur Korrektur einer Weitsichtigkeit eingesetzt. Der Sphäre in Dioptrien erhält dann ein positives Vorzeichen, dient also zur Herstellung eines Plusglases: +3,0 dpt.
  • Bei einer Kurzsichtigkeit wird stattdessen ein konkav geformtes Glas angefertigt, ein sogenanntes Minusglas. Der Sphärenwert bekommt dann ein negatives Vorzeichen: -3,0 dpt.

 

Was haben die Dioptrien mit der Sphäre zu tun? Die Sphäre im Brillenpass gibt die Brechkraft des Glases an, welche wiederum in Dioptrien gemessen wird und für gewöhnlich in 0,25 Schritten angegeben wird.

Was hat die Sphäre mit meiner Fehlsichtigkeit zu tun?

Zu den Fehlsichtigkeiten gehören die Kurzsichtigkeit und die Weitsichtigkeit. Sie werden mit der entsprechenden Sphäre (SPH) im Brillenglas ausgeglichen und in Dioptrien angegeben. Dazu reichen gewöhnliche sphärische Gläser aus, das heißt, die Gläser haben eine gleichmäßige Wölbung. Es gibt jedoch auch andere Arten von Gläsern, darunter die asphärischen Gläser und die torischen Gläser.

Torische Gläser kommen zum Einsatz, wenn (auch zusätzlich zu einer Kurz- oder Weitsichtigkeit) eine Stabsichtigkeit (ein Astigmatismus) vorliegt. Das Glas wird dann so geschliffen, dass die Wölbung nicht mehr gleichmäßig ist, sondern vielmehr die Verkrümmung der Hornhaut kompensiert.Neben dem Sphärenwert sind dann noch weitere Angaben (der Zylinderwert und der Achsenwert) relevant.

Asphärische Gläser haben ebenfalls keine regelmäßige Wölbung, sondern werden so geschliffen, dass das Glas in der Mitte am stärksten ist und zu den Rändern hin flach ausläuft. Diese Art von Wölbung ist bei Weitsichtigkeit sehr sinnvoll, da rein sphärische Gläser immer dicker ausfallen. Außerdem werden die Augen durch den flachen Schliff, weniger stark vergrößert.

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