Coronavirus: Was du beim Optiker beachten solltest

 

In Zeiten der Coronavirus-Pandemie haben lokale Augenoptiker umfangreiche Sicherheits- und Hygienemaßnahmen getroffen, um die Gesundheit ihrer Kunden zu schützen. Da der enge Kundenkontakt für Sehtest, Glasberatung und Brillenanprobe wichtig ist, gelten besondere Hygieneregeln.

 

Auch während der Coronavirus-Pandemie und in Zeiten des Lockdowns sollte gutes Sehen gewährleistet sein. Wenn sich deine Sehwerte verschlechtert haben oder deine Brille nicht mehr richtig sitzt, ist es umso wichtiger, dass dein Augenoptiker vor Ort wieder geöffnet hat. Um dir den gewohnten Service für deine individuellen Sehbedürfnisse zu bieten, trifft der Optiker besondere Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. In diesem Beitrag haben wir für dich zusammengefasst, was du bei deinem Optikerbesuch zu Coronazeiten unbedingt beachten solltest.

4 Tipps für den Besuch beim Optiker zu Coronazeiten:

  1. Termin vereinbaren
  2. Krankheitssymptome prüfen
  3. Kontaktmöglichkeiten beschränken
  4. Hygieneregeln beachten

Termin vereinbaren

Um Wartezeiten und größere Ansammlungen von Kunden im Geschäft zu vermeiden, solltest du unbedingt vorher einen Termin bei deinem Optiker vereinbaren. Viele Optiker bieten bereits eine Online-Terminvereinbarung an.  Finde hier direkt einen Partneroptiker in deiner Nähe und buche einen Termin:

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Über unser Online-Formular kannst du ganz bequem dein bevorzugtes Datum und eine Uhrzeit auswählen und deine Terminanfrage absenden. Wir senden dir umgehend eine Bestätigung des Termins per E-Mail zu und tragen diesen im Kalender des Optikers ein. Am Tag deines Termins nimmt sich der Optiker ausreichend Zeit für dein individuelles Beratungsgespräch und führt auf Wunsch auch einen Sehtest durch.  

Krankheitssymptome prüfen

Stelle vor deinem Besuch sicher, dass du gesund bist und keine Krankheitssymptome hast. Auch bei kleineren Erkältungen besteht eine erhöhte Gefahr einer Tröpfcheninfektion. Daher solltest du selbst bei den kleinsten Anzeichen einer Erkältung, Husten, Fieber oder Kopfschmerzen unbedingt zu Hause bleiben und lieber einen neuen Termin beim Optiker vereinbaren.

Es kann auch vorkommen, dass der Optiker dich vor dem Betreten seines Geschäfts nach etwaigen Symptomen befragt. Bitte habe Verständnis hierfür und beantworte die Fragen des Optikers ehrlich und nach bestem Gewissen, damit der Optiker das Infektionsrisiko besser einschätzen und im Ernstfall verhindern kann.

Kontaktmöglichkeiten beschränken

Da die Anzahl der Personen im Geschäft begrenzt ist, komme am besten allein zu deinem Optiker-Termin. Falls du allerdings auf eine Begleitung angewiesen bist, kannst du diese selbstverständlich mitbringen und deinen Termin wie gewohnt wahrnehmen.

Im Geschäft gilt es wie sonst auch überall den Mindestabstand von 1,5 Metern sowohl zum Optiker als auch zu anderen Kunden einzuhalten. Ein eventuell vom Optiker angebrachtes Leitsystem am Boden kann hierbei als Orientierung dienen und sollte unbedingt beachtet werden.

Auch während des Beratungsgesprächs und des Sehtests achtet der Optiker auf den Mindestabstand, sofern ein geringerer Abstand unter Einhaltung aller anderen Hygieneregeln für die Durchführung nicht zwingend notwendig ist.

Falls es bei deinem Optiker möglich ist, solltest du eine kontaktlose Bezahlmethode nutzen wie z.B. die Zahlung mit Karte oder sogar mit dem Smartphone.

Hygieneregeln beachten

Bringe für deinen Optikerbesuch auf jeden Fall einen eigenen Mund- und Nasenschutz mit und trage diesen während deines gesamten Aufenthalts im Geschäft. Auch der Optiker trägt während der gesamten Beratung einen Mund- und Nasenschutz. Solltest du niesen oder husten müssen, tue dies in deine Armbeuge. Zudem solltest du darauf achten, dass deine Hände desinfiziert sind.

Viele Optiker stellen am Ladeneingang Desinfektionsmittel zur Verfügung, welches du benutzen solltest, bevor du Brillen anfasst oder Oberflächen berührst. Alternativ kannst du auch Einweg-Handschuhe mitbringen oder der Optiker hat diese parat, wenn du verschiedene Brillen anprobierst.

Der Optiker reinigt und desinfiziert die Brillen zur Anprobe selbstverständlich nach jedem Tragen, da ein erhöhtes Infektionsrisiko über die Augenbindehaut bestehen kann.

Sehtest in Zeiten von Corona

Der Sehtest ist ein wichtiger Service des Optikers, bei dem spezielle Messgeräte zum Einsatz kommen, um deine Sehwerte hochpräzise zu ermitteln. Da bei dem Sehtest eine Messbrille mit verschiedenen Sehwerten zum Einsatz kommt, die nah vor dein Auge gehalten wird, ist die gründliche Reinigung dieser Geräte durch den Optiker besonders wichtig.

Vermeide es daher unbedingt, die Geräte während des Tests mit den Händen zu berühren – der Optiker sorgt für die richtige Einstellung. Da für die Sehwertermittlung lediglich erforderlich ist, dass die Augen frei liegen, kannst und solltest du während des Sehtests durchgehend deinen Mund- und Nasenschutz tragen.

Deine Brille beschlägt beim Tragen deines Mundschutzes?

Da die Luft beim Tragen des Mund- und Nasenschutzes nach oben entweicht, beschlagen deine Brillengläser. Um das zu verhindern und wieder für Durchblick zu sorgen, kannst du die folgenden Tipps beachten:

  1. Achte darauf, dass der obere Rand der Maske eng am Gesicht anliegt und drücke die Nasenauflage der Brille auf die Maske, damit weniger Luft nach oben entweichen kann.
  2. Um permanent gegen beschlagene Gläser geschützt zu sein, kannst du deine Brillengläser mit einer Anti-Beschlag-Beschichtung anfertigen lassen. Als kurzfristige Lösung kannst du auch ein Spray oder ein spezielles Brillenputztuch verwenden. In unserem Shop findest du ein Anti-Fog-Brillenputztuch, welches für eine klare Sicht für bis zu 12 Stunden sorgt.
  3. Eine weitere Alternative ist es, auf Kontaktlinsen umzusteigen. Diese können nicht beschlagen und eignen sich besonders gut für sportliche Aktivitäten in Zeiten von Corona.

 

Hier findest du noch mehr Tipps, um eine beschlagene Brille mit Mundschutz zu vermeiden.

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