Beim Optiker: Diese Geräte kommen zum Einsatz

 

Ein Augenoptiker nutzt Geräte einerseits zur Augenglasbestimmung, andererseits zur Anpassung der Brillengläser und des Brillengestells. Zu den wichtigsten Geräten zählen das Refraktometer, die Spaltlampe und diverse Werkzeuge wie Schleif- und Poliergeräte sowie Zangen.

 

Auf den ersten Blick wirkt die Arbeit eines Optikers nicht allzu kompliziert: Die Fachkraft berät die Kunden zu verschiedenen Brillenmodellen, bestellt die Gläser und passt die Brille an. Doch tatsächlich arbeiten Optiker mit vielen Geräten, sowohl im Kontakt mit dem Kunden als auch allein in einem Werkbereich. Die gängigsten Geräte, die Augenoptiker nutzen, dienen entweder der Durchführung von Sehtests oder der Bearbeitung der Brillengläser.

Augenoptische Geräte für die Augenglasbestimmung

Bei der Augenglasbestimmung  (Refraktion) wird genau ermittelt, welche individuelle Sehstärke du benötigst, damit deine Sehschwächen optimal korrigiert werden können. Hierbei kommen die unterschiedlichsten Geräte wie z.B. ein Autorefraktometer oder Phoropter zum Einsatz. Du schaust in das Gerät. Dort siehst du verschiedene  Sehzeichen durch wechselnde Linsen und der Fachmann kann exakt deine individuellen Werte, mithilfe des jeweiligen Gerätes, ermitteln.

Darüber hinaus gibt es weitere wichtige Geräte für Optiker, die ebenfalls der Augenglasbestimmung dienen. Dazu gehören beispielsweise das Skiaskop, das das Auge beleuchtet, und die Spaltlampe, mit der die unterschiedlichen Abschnitte des Auges begutachtet werden können. Digitale Kameras ermöglichen darüber hinaus die Dokumentation der Ergebnisse.

Werkzeuge, die Optiker zur Anpassung der Brillen benutzen

Zwar werden Brillengläser in der Regel industriell gefertigt und dann an den jeweiligen Augenoptiker geliefert, doch vor Ort müssen diese dann noch auf die entsprechende Brillenform abgeändert und eingesetzt werden. Dazu nutzen Optiker Geräte, mit denen die Gläser geschliffen, poliert oder gereinigt werden können. Es gibt einfache und komplexe Schleifmaschinen, Poliergeräte und Ultraschallgeräte, die teilweise automatisch arbeiten und großes handwerkliches Geschick erforderlich machen.

Da gerade bei feinen Brillen die Teile sehr klein sind, braucht der Augenoptiker viele Werkzeuge wie Zangen und winzige Schraubendreher.  Mit sogenannten Lötgeräten werden kleinste Drähte verbunden, und manche Optiker nutzen sogar Färbegeräte, um Brillengläser (zum Beispiel für Sonnenbrillen) direkt im Geschäft einfärben zu können.