Absorption: Der Tönungsgrad von Sonnenbrillen

 

Absorption bezeichnet bei Sonnenbrillen, wie stark das Glas getönt ist und wie viel Licht es filtert. Der Tönungsgrad hat keinen Einfluss auf den UV-Schutz. Daraus abgeleitete Filterkategorien geben an, für welchen Anwendungsbereich eine Sonnenbrille geeignet ist.

 

Die Absorption bezeichnet, welchen Anteil des einfallenden Lichts ein Medium, wie zum Beispiel eine Linse oder ein Glas, „verschluckt“ bzw. filtert. Bei Sonnenbrillen gibt die Absorption den Tönungsgrad des Glases an. Vereinfacht gesagt: Je höher der Tönungsgrad, desto weniger Licht gelangt durch das Glas hindurch. Das Licht wird also je nach Tönungsgrad unterschiedlich stark vom Sonnenschutzglas absorbiert, sodass nur ein Teil davon zu deinen Augen gelangt.

Der gegenteilige Begriff dazu lautet Transmission und bezeichnet, wieviel Licht ein Medium hindurchlässt. Je höher die Absorption, desto geringer die Transmission und umgekehrt.

 

Was bedeutet die Absorption bei Sonnenbrillen?

Die Absorption beschreibt wieviel Licht durch die Tönung herausgefiltert wird. Hierbei gibt es verschiedene Filterkategorien und Anwendungsbereiche, die sich wie folgt aufteilen:

  • Filterkategorie 0 (< 20 % Tönung): Sehr eingeschränkte Dämpfung der Sonnenstrahlung
  • Filterkategorie 1 (20–57 % Tönung): Für bedeckte Tage
  • Filterkategorie 2 (57–82 % Tönung): Normaler Blendschutz für Sommertage in Mitteleuropa
  • Filterkategorie 3 (82–92 % Tönung): Für Wasserflächen, Strand und Berge sowie südeuropäische Länder
  • Filterkategorie 4 (92–97 % Tönung): Für Hochgebirge und Gletscher; für den Straßenverkehr nicht geeignet

Achte beim Kauf deiner Sonnenbrille darauf, dass die Absorption deiner Sonnenbrille zu der gewünschten Verwendung dieser passt. Die Filterkategorien sind nach DIN EN ISO 12312-1:2013 festgelegt.