Nystagmus – unkontrollierbares Augenzucken

 

Nystagmus, oder Augenzittern, ist eine Krankheit, bei der die Augen ständig kleine, ruckartige Bewegungen machen. Die Betroffenen können diese Bewegungen nicht kontrollieren und haben Schwierigkeiten, feste Punkte zu fixieren. Meist ist die Augenkrankheit angeboren oder tritt im frühen Kindesalter auf.

 

Nystagmus ist der Fachausdruck für wiederholte, unkontrollierbare Augenbewegungen, die es den Betroffenen unmöglich machen, ein bestimmtes Objekt dauerhaft zu fixieren. Die Krankheit wird auch Augenzittern genannt und tritt in der Regel schon im Kindesalter auf.

Es gibt zwei verschiedene Grundtypen:

  • 1. Ruck-Nystagmus: Das Auge bewegt sich sehr schnell in eine Richtung, darauf folgt eine langsamere Bewegung in die Gegenrichtung.
  • 2. Pendel-Nystagmus: Die Augenbewegungen erfolgen in beide Richtungen mit der gleichen Intensität.

Verschiedene Formen von Nystagmus

Die beiden genannten Grundtypen können auf unterschiedliche Art und Weise auftreten und werden danach kategorisiert, ob sie angeboren, erworben, dauerhaft oder latent sind. Nach diesen Kriterien lassen sie sich in die folgenden Formen unterteilen:

  • Kongenitaler Nystagmus: Ist angeboren und äußert sich durch eine horizontale Schlagrichtung mit variierender Intensität. Der Großteil der anderen Formen von Augenzittern im Kindesalter wird zusätzlich als Strabismus, also Schielen, eingestuft – die Augen bewegen sich in diesen Fällen unabhängig voneinander.
  • Manifester Nystagmus: Dauerhaftes Augenzittern, das jederzeit spürbar ist.
  • Latenter Nystagmus: Tritt nur auf, wenn ein Auge abgedeckt wird.
  • Manifest-latenter Nystagmus: Ist dauerhaft präsent, verschlimmert sich allerdings, sobald ein Auge abgedeckt wird.
  • Erworbener Nystagmus: Kann als Begleiterscheinung von Primärkrankheiten (z.B. bei Multipler Sklerose oder Gehirntumoren), durch eine Kopfverletzung oder als neurologische Nebenwirkung von Medikamenten auftreten. In seltenen Fällen kann das Augenzittern auch durch Hyperventilation, einen starken Lichtblitz vor nur einem Auge, Nikotin oder sogar Vibrationen ausgelöst werden.

Verschiedene Formen von Nystagmus

Wie bereits erwähnt, ist ein Großteil der Betroffenen bereits seit der Geburt oder der frühen Kindheit an Nystagmus erkrankt. Die Ursache für das Augenzucken ist in beinahe allen Fällen neurologisch und entweder im Auge selbst (optokinetisch) oder im Innenohr (vestibulär) zu finden. Die Ausnahme stellt das Augenzittern infolge eines Traumas oder einer anderen Krankheit dar.

Mögliche Auslöser für den Ruck-Nystagmus können Probleme im Innenohr sein. Dabei kann es sich um Innenohrerkrankungen wie Morbus Menière oder eine Wasseransammlung in nur einem Ohr handeln. Aufgrund der spezifischen, ruckartigen Augenbewegungen leiden die Betroffenen häufig unter Schwindel und Übelkeit. Diese Form des Augenzuckens verschwindet normalerweise, sobald der Auslöser geheilt ist.

Alle Nystagmus-Formen haben gemeinsam, dass die Betroffenen ihre Augenbewegungen nicht bewusst kontrollieren können. In einigen Fällen verbessern sich die Symptome im Erwachsenenalter, gleichzeitig können sie bei Müdigkeit und Stress jedoch auch schlimmer werden.

Das Augenzittern hat sowohl Auswirkungen auf die Sehkraft als auch die Wahrnehmung. Bei den meisten Betroffenen ist das Sehvermögen eingeschränkt, weil die Augen ununterbrochen über ein bestimmtes Objekt schweifen, was eine detaillierte Wahrnehmung erschwert bis unmöglich macht. Bei manchen sind die Symptome so stark ausgeprägt, dass sie offiziell als blind gelten.

Wenn du an Nystagmus leidest, betrifft das nicht nur deine äußere Erscheinung. Du hast wortwörtlich eine vollkommen andere Sichtweise auf die Dinge als gesunde Menschen, denn deine Augen sind in ständiger Bewegung. Vielleicht gehörst du auch zu den Betroffenen, die ihren Kopf in eine Position drehen, in der die Augenbewegungen am geringsten sind (auf den sogenannten Nullpunkt), sodass sie ein halbwegs stabiles Bild wahrnehmen. Das macht es häufig schwer, fremden Menschen gegenüberzutreten.

Wenn du an Nystagmus leidest, betrifft das nicht nur deine äußere Erscheinung. Du hast wortwörtlich eine vollkommen andere Sichtweise auf die Dinge als gesunde Menschen, denn deine Augen sind in ständiger Bewegung. Vielleicht gehörst du auch zu den Betroffenen, die ihren Kopf in eine Position drehen, in der die Augenbewegungen am geringsten sind (auf den sogenannten Nullpunkt), sodass sie ein halbwegs stabiles Bild wahrnehmen. Das macht es häufig schwer, fremden Menschen gegenüberzutreten.

Ursachen und Symptome des Augenzuckens

Wie bereits erwähnt, ist ein Großteil der Betroffenen bereits seit der Geburt oder der frühen Kindheit an Nystagmus erkrankt. Die Ursache für das Augenzucken ist in beinahe allen Fällen neurologisch und entweder im Auge selbst (optokinetisch) oder im Innenohr (vestibulär) zu finden. Die Ausnahme stellt das Augenzittern infolge eines Traumas oder einer anderen Krankheit dar.

Mögliche Auslöser für den Ruck-Nystagmus können Probleme im Innenohr sein. Dabei kann es sich um Innenohrerkrankungen wie Morbus Menière oder eine Wasseransammlung in nur einem Ohr handeln. Aufgrund der spezifischen, ruckartigen Augenbewegungen leiden die Betroffenen häufig unter Schwindel und Übelkeit. Diese Form des Augenzuckens verschwindet normalerweise, sobald der Auslöser geheilt ist.

Allen Nystagmus-Formen ist gemeinsam, dass die Betroffenen ihre Augenbewegungen nicht bewusst kontrollieren können. In einigen Fällen verbessern sich die Symptome im Erwachsenenalter, gleichzeitig können sie bei Müdigkeit und Stress jedoch auch schlimmer werden.

Das Augenzittern hat sowohl Auswirkungen auf die Sehkraft als auch die Wahrnehmung. Bei den meisten Betroffenen ist das Sehvermögen eingeschränkt, weil die Augen ununterbrochen über ein bestimmtes Objekt schweifen, was eine detaillierte Wahrnehmung erschwert bis unmöglich macht. Bei manchen sind die Symptome so stark ausgeprägt, dass sie offiziell als blind gelten.

Wenn du an Nystagmus leidest, betrifft das nicht nur deine äußere Erscheinung. Du hast wortwörtlich eine vollkommen andere Sichtweise auf die Dinge als gesunde Menschen, denn deine Augen sind in ständiger Bewegung. Vielleicht gehörst du auch zu den Betroffenen, die ihren Kopf in eine Position drehen, in der die Augenbewegungen am geringsten sind (auf den sogenannten Nullpunkt), sodass sie ein halbwegs stabiles Bild wahrnehmen. Das macht es häufig schwer, fremden Menschen gegenüberzutreten.

Neben den körperlichen Symptomen hat Nystagmus also sehr persönliche und soziale Auswirkungen. Und manchmal ist es schwer, jemandem zu vermitteln, wie sehr diese minimalen Augenbewegungen dein Leben beeinflussen. Für einen offenen und selbstbewussten Umgang mit der Erkrankung finden Betroffene Unterstützung bei psychologisch geschulten Spezialisten oder in Selbsthilfegruppen.

Diagnose Nystagmus – welche Behandlung ist möglich?

Das angeborene Augenzittern kann nicht vollständig geheilt werden. Es gibt allerdings einige chirurgische und medikamentöse Behandlungen, die die Symptome (zumindest vorübergehend) lindern.

Die chirurgische Behandlung von Nystagmus zielt in den meisten Fällen darauf ab, die oben beschriebene Null-Position so zu verändern, sodass der Kopf weniger stark gedreht werden muss. So können die Betroffenen selbstbewusster auftreten, weil Fremde die Bewegung nicht mehr so deutlich wahrnehmen.

Die Behandlung mit Medikamenten wie Botox oder Baclofen kann die unkontrollierten Augenbewegungen deutlich abschwächen. Die Wirkung ist allerdings nur vorübergehend, da der Körper diese Nervengifte nach gewisser Zeit abbaut.

Bei einigen Patienten zeigt Biofeedback-Training eine positive Wirkung. Bei dieser Methode werden Muskeln und Nerven zunächst mit elektronischen Sensoren stimuliert. Optimalerweise lernen Patienten dadurch, diese Bewegungen auch ohne elektronische Impulse bewusst auszuführen und dadurch zu steuern. Bei Nystagmus-Patienten zielt dieser Ansatz darauf ab, die Augenbewegungen kontrollieren zu können und dadurch das unbewusste Augenzittern abzuschwächen.

Die allgemeine Sehkraft kann beim Augenzittern sowohl mit einer Brille als auch mit Kontaktlinsen verbessert werden. Dabei haben Kontaktlinsen den Vorteil, dass sie sich mit dem Auge bewegen und deshalb in jedem Blickwinkel zentriert sind.

Wichtig ist, dass Betroffene regelmäßig zur Augenuntersuchung gehen, damit sowohl die Sehkraft als auch die Symptome gründlich überwacht werden können.