Worum geht es beim Hilfsprojekt "EinDollarBrille"?

 

Laut einer Studie der WHO bräuchten mehr als 150 Mio. Menschen eine Brille, können sich aber keine leisten. Diese Menschen können nicht arbeiten, Kinder und Jugendliche können nichts lernen.

Der dadurch entstehende Einkommensverlust wird auf rund 120 Mrd. US-Dollar pro Jahr geschätzt. Das entspricht in etwa dem Betrag, der jedes Jahr weltweit in Entwicklungshilfe investiert wird!

Wenn wir es schaffen, diese Menschen dauerhaft mit Brillen zu versorgen, dann können wir folglich die Entwicklungshilfe verdoppeln - und zwar bei denjenigen, die sie am dringendsten benötigen: arme, sehbehinderte Menschen in Entwicklungsländern.

Die EinDollarBrille besteht aus einem extrem leichten, flexiblen und stabilen Federstahlrahmen und vorgeschliffenen Gläsern aus Polycarbonat. Die Materialkosten, inklusive Gläser, liegen bei rund 1 US-Dollar.

Verkauft wird sie für 2-3 ortsübliche Tageslöhne. Damit ist die EinDollarBrille bezahlbar - auch für sehr arme Menschen.

Der EinDollarBrille e.V. wurde im Juni 2012 von Martin Aufmuth, dem Erfinder der EinDollarBrille, gegründet und hat seinen Sitz in Erlangen. Der Verein ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.

Das Ziel des Vereins: 150 Millionen Menschen auf der Welt mit Brillen versorgen. Die Arbeit der Organisation wird zu großen Teilen von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen.

 

Mit jedem Kauf auf Brille24 unterstützen Sie, zusammen mit Brille24, das Projekt "OneDollarGlasses", denn wir spenden für jede verkaufte Brille einen Teil des Verkaufserlöses an den Verein EinDollarBrille e. V.!
Helfen Sie uns zu helfen - damit die Ärmsten der Armen endlich auch Lesen und Schreiben lernen können.

 

Wie entsteht eine "EinDollarBrille"?

Die EinDollarBrille besteht aus einem extrem leichten, flexiblen und stabilen Federstahlrahmen und vorgeschliffenen Gläsern aus Polycarbonat.

Die Materialkosten, inklusive Gläser, liegen bei rund 1 US-Dollar. Verkauft wird sie für 2-3 ortsübliche Tageslöhne. Damit ist die EinDollarBrille bezahlbar - auch für sehr arme Menschen.

 

Die Biegemaschine

Die Biegemaschine passt in eine Holzbox von 30 x 30 x 30 cm. Bis zu 50.000 Brillen können von einem Team von 6 Produzenten auf einer Biegemaschine pro Jahr hergestellt werden.

Es können Brillen in verschiedenen Größen hergestellt werden: Die gelbe Markierung ist für Kinderbrillen, die rote für mittlere und die blaue für Menschen mit besonders großen Augenabständen.

 

Brillenfassung und Design

Mit einer einfachen Handbiegevorrichtung werden die Rundungen für die Brillenfassungen gebogen.

Ihr individuelles, einzigartiges Design erhält die EinDollarBrille durch zwei bunte, glänzende Glasperlen und farbige Schrumpfschläuche an Brücke und Bügeln. Die Menschen sind glücklich, wenn sie sich ihre Wunschfarbe aussuchen dürfen.

Aktuelle Projekte von EinDollarBrille e. V. in aller Welt

Malawi

Malawi zählt zu den ärmsten Ländern dieser Welt. Die Mehrheit der 14 Millionen Einwohner Malawis lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die medizinische Versorgung ist schlecht, die Kindersterblichkeit hoch.

Äthiopien

Der Vielvölkerstaat Äthiopien, dessen rund 94 Millionen Bewohner 90 verschiedenen Völkern angehören, zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Jeder dritte Äthiopier muss mit weniger als einem Euro am Tag auskommen.

Benin

Benin ist ein kleines Land in Westafrika. Er grenzt im Westen an Togo, im Norden an Burkina Faso und Niger und im Osten an Nigeria. Amtssprache ist Französisch. Seit April 2014 ist der EinDollarBrille e.V. in Benin aktiv.

Brasilien

Kurz vor der Fußball-WM begann am 12. Mai 2014 das erste Training in Sao Paolo, Brasilien. Partner vor Ort ist die Studentenorganisation Enactus Insper, die sich um die Wiedereingliederung von Obdachlosen kümmert.

Burkina Faso

Seit Juli 2013 ist der EinDollarBrille e.V. in Burkina Faso (Westafrika) vertreten. Das erste Training fand in Zusammenarbeit mit der Organisation A.M.P.O von Katrin Rohde (Sahel e.V.) statt.

Bolivien

Seit September 2013 ist der EinDollarBrille e.V. in Bolivien aktiv. Etwa die Hälfte der bolivianischen Bevölkerung lebt auf dem Land und damit fernab jeder augenärztlichen Versorgung.

Ruanda

Ruanda ist ein dicht bevölkertes, kleines Land in Ostafrika. Wegen seiner hügeligen Landschaft auch „Land der tausend Hügel“ genannt. Ruanda leidet noch heute an den Folgen des Genozids von 1994.

Noch Fragen?

Auf der Website des Vereins EinDollarBrille e. V. erfahren Sie alles Wissenswerte über den Gründer, das Team, die Projekt-Partner, die aktuellen Projekte und natürlich wie Sie die Aktion unterstützen können.