Visus

Der Visus gibt Auskunft über die Sehleistung (Sehschärfe) eines Rechtsichtigen und eines Fehlsichtigen mit und ohne Brille. Augenoptiker und Augenärzte geben durch diese Angabe an, wie gut der Kunde sehen kann. Ein guter Visus beträgt 1,0. Um Autofahren zu dürfen, ist eine Sehleistung von 0,7 vorgeschrieben. Im Laufe des Alters wird der Visus immer schlechter. So liegt der Visus bei einer jungen Person zwischen 1,0 und 1,6. Bei über 70 jährigen liegt dieser Wert nur noch zwischen 0,6 und 1,0. Dabei ist der Visus, also die Sehschärfe von verschiedenen Faktoren abhängig.

Erst das Zusammenspiel aller optischen Instrumente sorgt für die richtige Sehschärfe. So sind zum Beispiel die Abbildungsqualität der Netzhaut und das Auflösungsvermögen des Augapfels von entscheidender Bedeutung. Hinzu kommen natürlich die optischen Eigenschaften der jeweiligen betrachteten Objekte. Eben solche werden für die Feststellung der Sehschärfe benötigt. Bei der Messung wird die betreffende Person einer DIN-genormten Prüfung unterzogen. Häufig finden diese Prüfungen mit fest definierten Sehzeichen statt.

Ein sehr bekanntes und DIN-geprüftes Sehzeichen ist der sogenannte Landoltring. Es handelt sich dabei um einen Ring, welcher an einer Seite eine Öffnung besitzt. Diese Öffnung kann sich an acht unterschiedlichen Punkten am Ring befinden. Die zu überprüfende Person soll innerhalb des Testes feststellen, an welchem Ort sich die Öffnung befindet. Anhand des Abstands zum Sehzeichen und der Größe der Öffnung des Ringes kann nun der Visus ermittelt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Sehzeichen ist der Landoltring zur Messung der Sehschärfe vorgeschrieben.

Weitere Sehtests

Wie verbessert sich mein Visus?

Es existieren zwei bekannte optische Hilfsmittel um die Sehschärfe zu verbessern: Die Brille und die Kontaktlinse. Welche jeweils am besten für Sie geeignet sind wird Ihr Augenarzt für Sie feststellen können. Beide Korrektionsvarianten haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile, sodass sich viele Personen für beide entscheiden und diese dann abwechselnd tragen. Auch kann durch den oben genannten Test herausgefunden werden, welche Korrektionshilfe das optimalste Sehvermögen herstellt.