Gleitsichtgläser

Die meisten Brillenträger verwenden Einstärkengläser zur Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit. Eine sehr lange Zeit wird diese Form der Korrektur auch ausreichen, aber ab einem Alter von etwa 40 Jahren ermüdet die Muskulatur des Auges und die Elastizität der Linse nimmt deutlich ab. Dieser Prozess ist völlig natürlich und nicht mit anderen Fehlsichtigkeiten zu verwechseln. Eine Konsequenz dieser Veränderung ist die langsamere Anpassung des Fokus auf nahe Objekte. Du wirst bemerken, dass du eine Zeitschrift beim Lesen immer weiter entfernt halten musst, um die Schrift noch deutlich erkennen zu können. Das ist der Zeitpunkt an dem du dich für Gleitsichtgläser entscheiden solltest.

Der Vorteil dieser Gläser ist ihr besonderer Aufbau. Im Gegensatz zu Einstärkengläsern besitzen Gleitsichtgläser drei verschiedene Zonen innerhalb des Glases. Der obere Bereich ist für die Sicht in die Ferne ausgelegt, der untere für nahe Objekte und dazwischen befindet sich ein Bereich für das Sehen in Zwischenbereichen.

Im Gegensatz zu Bi- oder Trifokalgläser, welche für jede Zone zusätzliche Gläser eingearbeitet haben, haben Gleitsichtgläser einen fließenden Übergang zwischen den Bereichen.

Gerade was das Sehen in den Zwischenentfernungen betrifft, ist diese Art des Glases deutlich vorteilhafter, da die Sicht stufenlos angepasst wird. Ein weiterer Vorteil ist die ansprechendere Ästhetik. Bei Gleitsichtgläsern ist es für Außenstehende nicht ersichtlich, dass du unter Alterssichtigkeit leidest. Nur du selber bemerkst die unterschiedlichen Zonen innerhalb des Glases.

Seit der Entwicklung in den 60er Jahren hat sich die Qualität der Gläser deutlich verbessert. Das Gleitsichtglas hat sich sehr schnell verbreitet und immer mehr Personen wissen die Vorteile zu schätzen. Das von Brille24 verwendete Gleitsichtglas genügt höchsten Ansprüchen. Darüber hinaus überzeugen die Gleitsichtbrillen durch einen hervorragenden Preis.

Suche dir eines der vielen Brillengestelle aus und wähle entsprechend deiner Werte, damit das Gleitsichtglas aufgrund deiner Bedürfnisse produziert werden kann. Natürlich musst du bei einer Gleitsichtbrille mit einer gewissen Eingewöhnungszeit rechnen, dieses ist aber in Bezug auf die vielen Vorteile zu verschmerzen. Je eher ein Brillenträger mit der Verwendung einer Gleitsichtbrille beginnt, desto schneller gewöhnt sich das Auge an die verschiedenen Zonen im Glas.

 

Hinweise für Erstnutzer

Grundsätzlich muss sich das Gehirn erst an die neuen Sehreize gewöhnen. Für diesen Prozess ist in den meisten Fällen eine kurze Eingewöhnung von wenigen Tagen erforderlich.

Um diese Eingewöhnungszeit möglichst kurz zu halten, empfiehlt es sich, so oft wie möglich am Tag die neue Gleitsichtbrille zu tragen.

Eine Gleitsichtbrille, die nicht individuell eingestellt wurde, kann zu Problemen im Straßenverkehr führen.

Kopfschmerzen und Schwindelgefühl sind völlig normal beim erstmaligen Tragen einer Gleitsichtbrille, klingen aber nach der Eingewöhnung wieder ab.

 

Was bedeutet Rückflächen-Progressiv-Glas?

Unter dem Begriff "Rückflächen-Progressiv-Glas" versteht man in der Augenoptik ein Gleitsichtglas, auf welchem die Gleitsichtflläche bzw. der Gleitsichtschliff auf der Rückseite des Glases aufgebracht wird.

Viele handelsübliche Gleitsichtgläser tragen ihren Progressivschliff auf der Vorderseite. Der Hauptvorteil von Rückflächen-Progressiv-Gläsern sind große, scharfe Sehbereiche. Die für ein Gleitsichtglas typischen "unscharfen" Felder sind somit geringer. Die komplette Berechnung und das Einschleifen des Stärkenverlaufs erfolgen digital nach einem erprobten und getesteten Verfahren.

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