Die Aviator Sonnenbrille

Die Aviator-Brille

Tom Cruise hat der Aviator Sonnenbrille in den 1980er-Jahren mit zu Kultstatus verholfen. Heute ist sie Trendbrille und gefragter als je zuvor. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Brille Pilotenstil und wem sie besonders gut steht.

Sie wurde im 80er-Jahre Filmklassiker „Top Gun“ das Markenzeichen von Fliegerass Pete Mitchell alias Tom Cruise: die Aviator-Sonnenbrille. Dabei ist ihre Rolle in dem Actionfilm ganz untypisch für Hollywood nicht weit vom eigentlichen Ursprung der Brillenform entfernt. Sowohl die Form als auch die typische Tönung der Brillengläser sind durch ihr ursprüngliches Einsatzgebiet bestimmt – die Militärfliegerei.

Der Prototyp der ersten Pilotenbrille wurde 1929 von der US-Armee bei Bausch & Lomb, einem Hersteller für optische Geräte, in Auftrag gegeben. Hintergrund waren die damals unter Jet-Piloten weit verbreitete Übelkeit sowie Kopfschmerzen bei Höhenflügen, die durch das intensive blau des Himmels und die Sonnenstrahlung verursacht wurden. Die grünen Gläser des Prototyps blockierten einen Großteil des sichtbaren Lichtes und stellten den besten Kontrast zu den damals roten Cockpit-Instrumenten dar. Die Tropfenform bot den Piloten beim Einsatz in der Luft Sonnenschutz in alle Blickrichtungen und schränkte durch die schmale Fassung das Sichtfeld so wenig wie möglich ein. Mit diesem Prototyp legte das Unternehmen den Grundstein für die Aviator-Sonnenbrille.

Der Klassiker unter den Pilotenbrillen: die Ray-Ban Aviator

Die wohl bekannteste Sonnenbrille im Aviator-Stil ist die Ray-Ban RB3025. Das Nachfolgemodell der ersten von Bausch & Lomb angefertigten Pilotenbrille kam 1937 auf den Markt und dominierte zunächst vor allem bei den Berufsgruppen der Piloten und Polizisten sowie bei Menschen, die sich oft im Freien aufhalten. Der endgültige Aufstieg zum Kultmodell erfolgte in den 1980er-Jahren mit Auftritten in zahlreichen Kino- und TV-Produktionen. Von da an dauerte es nicht mehr lange, bis sie vor allem bei der jüngeren Generation zu einem beliebten Modeaccessoire wurde.

Wirklich verschwunden sind Sonnenbrillen im Aviator-Design seither nie. Bei vielen Herstellern sind sie auch heute fester Bestandteil jeder Sonnenbrillenkollektion. In dieser Saison erleben Sie jedoch einen neuen Aufschwung und sind in besonders großer Vielfalt erhältlich. Die Fassungen sind ganz klassisch in gold, aber auch in anderen metallischen Farben erhältlich. Derzeit sind besonders bei weiblichen Brillenträgern Gestelle in roségold beliebt. Auch die Tönung und Veredelung der Gläser übertrifft das bisher Dagewesene. Zeitlose Tönungen in pilotengrün, grau und braun erhalten Sie ebenso wie Brillengläser in rot, blau oder gelb. Wer seine Aviator-Brille nicht nur als modisches Accessoire sieht, sondern sie auch aus praktischen Gründen trägt, kann auf Sonnenbrillen im Aviator-Design mit polarisierenden oder selbsttönenden Gläsern zurückzugreifen.          

Die klassische Aviator-Sonnenbrillen von Ray-Ban anderer Marken finden Sie im Online-Shop von Brille24. Auch aus unserer eigenen Kollektion bieten wir Ihnen Pilotenbrillen. Bei diesen wählen Sie Ihre Tönung einfach selbst aus. Auf Wunsch erhalten Sie auch verspiegelte, selbsttönende oder polarisierende Brillengläser.       

Wem stehen die Aviator-Brillen?

Haben Sie ein eher eckiges Gesicht, schmeicheln Ihnen die runden Formen einer Sonnenbrille im Aviator-Stil. Durch die gegensätzlichen Formen wirken eckige Gesichter weicher und weniger streng. Da klassische Aviator-Brillen ein feines Gestell besitzen, lockern Sie strenge Gesichtszüge zusätzlich auf. Lieber auf den Brillenklassiker verzichten sollten Sie, wenn Sie ein trapez- oder herzförmiges Gesicht besitzen. Die Tropfenform lenkt die Aufmerksamkeit auf die untere Gesichtshälfte und betont die ungleichen Proportionen der oberen und unteren Gesichtshälfte zusätzlich.