Damenbrillen von den 30ern bis heute

Damenbrillen über die Jahrzehnte: Von den 30ern bis heute

Die Brille gilt als modisches Accessoire und folglich war sie auch den verschiedenen modischen Trends unterworfen, die im Laufe der Jahre aufeinanderfolgten. Brille24.de zeigt, wie sich die Mode der Damenbrillen über die Jahrzehnte verändert hat.

Die Brillen der 30er: Hexagonal und Panto

In den Goldenen Zwanzigern hatten die meisten Menschen mehr Geld als zuvor. So begannen immer mehr Menschen, auch in Mode zu investieren: Kleidung musste nicht mehr nur praktisch, sondern vor allem auch schön sein. Das galt auch für Brillen. In den 30ern hatten sich Brillen für Damen schließlich zum Mode-Accessoire entwickelt. Damit die Brillen das Gesicht nicht verdeckten, waren in den 30er-Jahren vor allem randlose Modelle gefragt. Die Gläser der Brillen hatten eine hexagonale Form. Die schlichten Brillen wurden mit umso auffälligerer Kleidung kombiniert. Sonnenbrillen hatten eine starke dunkle Tönung, bei den Brillengestellen wurde hingegen Weiß bevorzugt. Wie bei Männern waren auch bei den Damen Pantobrillen besonders beliebt.

Die Brillen der 40er: Classic Cateye

Die Cateye-Brille begann in den 40ern die Welt der Damenbrillen zu prägen – und war auch in den folgenden Jahrzehnten bis heute immer wieder in Mode. Die Cateye-Form betont feminine Gesichtszüge besonders schön; das macht sie so zeitlos. Sie wird auch Schmetterlingsbrille genannt, da sie am oberen Brillenrand nach oben geschwungen ist wie ein Schmetterlingsflügel. Die Gestelle waren zumeist schwarz oder weiß, der Rahmen war nun etwas dicker als in den 30ern. Auch Verzierungen in Gold und Weiß waren häufig an den Cateye-Gestellen zu sehen.

Die 50er: Die Cateye-Brille aus Aluminium und Aviator-Brillen

Die Cateye-Brille blieb auch in den 50ern in Mode, sie wurde nur leicht angepasst. Aluminium wurde zum Lieblingsmaterial der Brillenträgerinnen und die Cateye-Brillen liefen in den 50ern am Rand häufig deutlich spitzer zu als noch im vorangegangenen Jahrzehnt. Neben dem femininen Cateye-Modell war aber auch die maskulinere Aviator-Form beliebt. Sie setzte einen schönen Kontrast zu der femininen Mode und wurde am liebsten mit grüner Tönung getragen. Übrigens konnten deutsche Frauen erst ab den 50ern so richtig bei der Brillenmode mitmischen. Erst nach dem Krieg wurde in Deutschland ein Unterschied zwischen Brillengestellen für Damen und für Herren gemacht.

Die 60er: Die Cateye-Brille wird weicher, und Jackie-O übt ihren Einfluss

In den 60ern wurde alles ein wenig runder – auch die Cateye-Brille verliert ihre spitze Form. Frauen kleiden sich mittlerweile gerne im androgynen Hosenanzug, passend dazu behalten sie auch gerne die maskuline Aviator-Brille auf der Nase. Die First Lady der USA, Jaqueline Jackie Onassis – bekannter als Jackie O, die Frau des Präsidenten John F. Kennedy – war in den Sechzigern eine echte Stil-Ikone, auch für die Deutschen. Jackie O galt als modisch, elegant, anmutig und glamourös. Neben Hosenanzügen, Bluejeans und seidenen Kopfbändern trug sie besonders gerne Sonnenbrillen mit übergroßen Gläsern. Die Gläser reichen sogar über die Augenbrauen und werden mit einem klassischen Acetatrahmen abgeschlossen.

Die 70er: Oversize vom Designer

Jackie O's Vermächtnis blieb in Form der übergroßen Gläser bestehen, so verfügten in den 70ern auch Korrektionsbrillen häufig über Oversize-Gläser. Bekannte Designer – wie Dior oder Yves Saint Laurent – erkannten das Potenzial der Brillenmode und schlossen sich mit Brillenherstellern zusammen, um eigene Kollektionen herauszubringen. Der Erfolg war riesig und Brillenkollektionen wechselten nun schneller.

Die 80er: bunt, groß, auffällig

In den 80ern sollte möglichst alles bunt und auffallend sein, und so wurden auch die Brillengläser größer. Die Rahmen hingegen wurden dünner, waren dafür aber auch farbenfroher und knalliger. Auch knallbunte Dekorationen am Rahmen waren keine Seltenheit.

Die 90er: Schmal und oval

Irgendwann war der Trend der riesigen Brillen vorbei, die Brillen der 90er waren eher klein, schmal und von ovaler Form. Die Brille sollte nicht mehr auffallen, Minimalismus war das Motto der 90er. So blieben auch die Farben weitestgehend schlicht.

Millienium bis heute

Zu Beginn der 2000er Jahre wurden häufig rechteckige Formen in Rottönen gesehen, eindeutige Trends lassen sich ab dieser Zeit aber nur noch schwer erkennen. Die Brille war endgültig als modisches Accessoire etabliert und außerdem Bestandteil unterschiedlichster Designer-Kollektionen, in denen für jeden Geschmack etwas dabei war. Aktuell lassen sich wieder Trends zu Oversize-Brillen und dicken Rahmen erkennen, aber auch Retro-Formen wie die Cateye-Brille bleiben beliebt. Die Vielfalt macht's und erlaubt ist was gefällt. Deswegen finden Sie bei Brille24.de eine riesige Auswahl an Damenbrillen. Schlüpfen Sie mit Ihrer neuen Brille einfach in Ihr Lieblingsjahrzehnt.

Damenbrillen von den 30ern bis heute
Datum: 27. September 2016
Kategorie: Brillentrends